Chemiemuseum Deutschland, Chemiestadt Halle

Halle  Hauptbahnhof - Lokhallen - Wartungshallen + umliegende Gebäude

Bis Juni 2010 hat sich im gesamten Gelände nichts getan. 3 neue Fotos:

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Und hier meine Vision für diese Hallen und das Gelände rund um den Hauptbahnhof

(unter dem Text weitere 20 Fotos!)

Halle wird seinen Ruf als Chemiestadt nicht los. Das Image wird uns ewig bleiben. Warum nutzt man aber diesen enormen Bekanntheitsgrad nicht positiv aus? Wir werden nie Touristen- oder Kunststadt werden.

Man sollte die Chemiekräfteausbildung des Chemiedreiecks an Halles Hauptbahnhof konzentrieren. Aus dem gesamten südlichen Sachsen-Anhalt und aus Leipzig ist man relativ schnell per Bahn am Hbf. und auch mit dem Auto ist er schnell aus allen Richtungen zu erreichen. Dort befinden sich mehrere große Gebäudekomplexe, die dafür genutzt werden könnten. Die Zuckerfabrik beispielsweise war schon als Schulungszentrum geplant. Weiter könnte man die nur teilweise genutzte Reichsbahndirektion und die Hauptpost mit dabei einbinden.

Ein Sport- oder Kunstgymnasium hat noch keine Firmen nach Halle gelockt. Ein Chemiegymnasium wäre da schon eher geeignet. Daneben eine Berufsschule Chemie, die die Lehrlinge aus Buna, Leuna, Wolfen/Bitterfeld, Piesteritz, Bernburg, Böhlen,...ausbildet. Und dann natürlich noch die Chemische Fakultät der Uni. Hochdotierte Dozenten könnten vor Abiturienten, Lehrlingen und Studenten Vorträge halten.

Sind hier ausreichend hochqualifiziert ausgebildete Chemiker, werden auch Unternehmen in die Region und Forschungsinstitute in die Stadt kommen.

Komplettieren würde das Ganze dann noch ein großes Chemiemuseum in den Lokhallen neben Gleis 12. Dort stehen untereinander verbundene, in gutem Bauzustand befindliche riesige Hallen mit einer Grundfläche von etwa 30 000 m2. In 2 Etagen Ausstellungsfläche wären das 60 000 m2. Das ist etwa soviel wie das Deutsche Museum in München.

Sportlich sorgen der Chemiepokal und der HFC-Chemie für Verbreitung. Halle - hier stimmt die Chemie. Vielleicht würde dann irgendwann auch mal wieder ein Chemienobelpreisträger aus Halle kommen. Stadt, Kreise, Land, Uni, Bahn, Post und die Chemieunternehmen müssten natürlich alle an einem Strang ziehen. Ob das möglich ist?

Es sind etwa 10 unteschiedlich grosse Hallen. Der Bauzustand ist erstaunlicherweise gut. Als Ausstellungsfläche waeren etwa 30 000 m2 nutzbar. In zwei Etagen dann sogar 60 000 m2 ( 6 Hektar! Das Deutsche Museum in München hat 47000 m2). Alle Hallen sind miteinander verbunden. Eigentuemer ist die Bahn. Zustaendig fuehlt sich aber niemand so recht. In Hoehe der Kurve in der Raffineriestrasse befindet sich noch eine ausgezeichnete Fussgaengerunterfuehrung unter den Gleisen bis zu den Hallen. Entstehung etwa 1910.

 

(zu den einzelnen Fotos gibt es noch Texterläuterungen beim grossen Bild!!)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Komplex der Zuckerfabrik gibt es eine Extraseite mit vielen Fotos! :

 

Eigentuemer der ausgedehnten Bahnanlagen um den Bahnhof ist im Katasteramt angegeben mit Halle, Flur 6, Flurnummer 3489, Grundbuchamtsnummer: Halle, 45.

Die dazugehoerige Strasse muesste der Hernann-Richter-Weg sein.